Opel Elektrofahrzeuge - E-Mobilität Beratung bei voltmeister
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Ich helfe Ihnen bei der Planung Ihrer Ladeinfrastruktur.

Jeder weiß, Elektrofahrzeuge müssen regelmäßig aufgeladen werden.

Aber wissen Sie auch, welche Ladetechnik für Ihr Elektrofahrzeug am besten geeignet ist?

Die Bandbreite an Lademöglichkeiten reicht von einer einfachen Haushaltssteckdose bis zu Gleichstrom-Schnellladestationen.

  • Welche Ladeinfrastruktur benötigen Sie in Ihrem Unternehmen?
  • Wie viele Fahrzeuge können gleichzeitig geladen werden?
  • Was ist Lastmanagement und Ladestrategie?

6 Gründe für die Installation von Ladeinfrastruktur

Welche Vorteile haben Sie als Unternehmer durch die Installation von Ladeinfrastruktur?

Einer der wichtigsten Gründe für die Installation von Elektroauto-Ladestationen ist die Umstellung des eigenen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge.

Auch wenn vorerst nur ein einzelnes oder wenige Elektrofahrzeuge angeschafft werden, ist es empfehlenswert frühzeitig an genügend Lademöglichkeiten zu denken und diese auch zukunftssicher auszulegen oder für eine einfachere spätere Erweiterung vorzurüsten.

Im Einzelhandel ist bereits seit einigen Jahren ein Ausbau von Ladeinfrastruktur zu beobachten, mittlerweile betreibt der Handel rund 10 Prozent der deutschen Ladeinfrastruktur. Kostenfreies oder preisgünstiges Laden ist ein wichtiger Faktor um die Neukunden zu gewinnen, die Kundenloyalität zu stärken und die Verweildauer in den Geschäften zu erhöhen.

Auch in der Gastronomie und Hotellerie ist dieser Trend sichtbar. Viele Elektroautofahrer planen ihre Reisen anhand der in Elektroauto-Routenplanern verzeichneten Lademöglichkeiten.

Ein Ladepunkt in einem Industriegebiet ist für Reisende verständlicherweise weniger interessant als auf einem Restaurantparkplatz.

So kann die Lade- und Essenspause verbunden und die Zeit bestmöglich genutzt werden.

Hotels können in Tiefgaragen oder Parkplätzen Lademöglichkeiten für Gäste zur Verfügung stellen.

Wie im Einzelhandel wird auch bei Arbeitgebern Elektromobilität und die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur positiv wahrgenommen.

Das kostenfreie oder vergünstigte Laden am Arbeitsplatz erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit und kann als Alternative zu einem Fahrtkostenzuschuss gewährt werden – für den Mitarbeiter steuerfrei!

Auch für Dienstwagenbenutzer gibt es viele Anreize auf ein elektrisches Modell zu wechseln: 0,25 statt 1 Prozent geldwerter Vorteil, großzügige pauschale Erstattungen für privates Laden und sogar die steuerfreie Überlassung von Ladeinfrastruktur zur Installation Zuhause.

Viele Unternehmen haben sich selbst Nachhaltigkeitsziele auferlegt oder sich einer Corporate Social Responsibility verpflichtet, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die Installation von Ladeinfrastruktur signalisiert Ihren Kunden Unterstützung und Bereitschaft bei der Reduzierung von CO2-Emissionen jedes Einzelnen mitzuwirken.

Auch die gewerbliche Elektromobilität wird als zeitgemäß und fortschrittlich betrachtet und stärkt das „grüne Image“ Ihres Unternehmens.

Das Beratungsunternehmen Aurora Energy Research prognostiziert 23 bis 29 Millionen in Deutschland zugelassene Elektrofahrzeuge bis 2040. Aber lediglich 60% der deutschen Haushalte verfügen über die Möglichkeit an ihrem Parkplatz eine private Lademöglichkeit zu installieren.

Die Möglichkeit Anwohner ohne Lademöglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten auf Firmenparkplätzen laden zu lassen, wird sich in den nächsten Jahren zu einem profitablen Geschäftsmodell entwickeln.

Installation von Ladeinfrastruktur ist zwar immer mit einmaligen Investitionskosten verbunden, generiert aber einen stetigen Ertrag und wird nach der Amortisationsdauer zu einer zusätzlichen Einnahmequelle.

Ab Januar 2025 ist laut GEIG (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz) bei größerer Renovierung oder Neubau von Nichtwohngebäuden (z.B. Verwaltungsgebäuden, Betriebsgebäuden, Hotels, Krankenhäuser, Museen oder Schulen) und einer Parkplatzgröße von mehr als sechs Stellplätzen die Vorrüstung für die Installation von Ladeinfrastruktur und die Installation von mindestens einem Ladepunkt verpflichtend. Das Bußgeld kann bei Zuwiderhandlung bis zu 10.000€ betragen.

Ladetechnik für Elektro-Fahrzeuge

Fragen und Antworten zur Erarbeitung Ihrer Ladeinfrastruktur

Brauche ich immer eine eigene Ladestation?

Das ausschließliche Laden an öffentlichen Ladestationen sollte aus Kostengründen vermieden werden, langfristig günstiger ist die Installation einer eigenen Ladestation und die Erarbeitung einer Ladestrategie.

Eichrechtskonform oder nicht?

Für alle Anwendungsfälle in denen der geladene Strom abgerechnet oder vom Kunden bezahlt werden soll, ist eine eichrechtskonforme Ladestation erforderlich. Die Ladestation enthält dann einen zusätzlichen geeichten Stromzähler und eine Anbindung an ein Abrechnungssystem.

Kann ich nicht einfach das mitgelieferte Ladekabel verwenden?

Obwohl bei vielen Elektrofahrzeugen ein sogenanntes Notladekabel für den Einsatz an einer Haushaltssteckdose mitgeliefert wird, ist die Installation einer eigenen Ladestation sinnvoll.

Lange Ladezeiten durch geringe Ladeleistung sind für Sie vielleicht kein großes Problem, jedoch steigt das Risiko einer Überlastung des Stromkreises und sogar die Brandgefahr!

Welche Lademöglichkeiten gibt es?

Wechselstrom

  • Anschluss Haushaltssteckdose (230 V)
  • Ladeleistung Max. 1,4 – 3,6 kW
  • Installationskosten
  • Typische Ladezeit 8-35 h

Wechselstrom Schnelladen

  • Anschluss Wallbox oder Ladesäule (400 V)
  • Ladeleistung 11 kW oder 22 kW
  • Installationskosten €€
  • Typische Ladezeit 3-6 h

Gleichstrom Schnelladen

  • Anschluss HPC High-Power-Charger
  • Ladeleistung Aktuell bis zu 350 kW
  • Installationskosten €€€€€
  • Typische Ladezeit 20 min bis 1 h

Mehr Informationen zu den Lademöglichkeiten finden Sie in dem Artikel Ladetechnik. Welche Ladetechnik sich für Ihren Fuhrpark am besten eignet, erfahren Sie in einem individuellen Beratungsgespräch.

In einer Beratung werden die vorhandenen baulichen und elektrotechnischen Voraussetzungen betrachtet und mit Ihrem Bedarf an Ladeinfrastruktur abgeglichen. Sie erhalten eine Empfehlung welche Hardware für Ihre Anwendung geeignet ist und welche Dienstleister Sie bei der Installation unterstützen können.

Volvo Trucks - Elektro-Fahrzeuge - Beratung bei Umstieg auf Elektrofahrzeuge - voltmeister
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Lastmanagement und Ladestrategie

Mit einer guten Strategie intelligent Geld sparen

Vor der Installation von Ladeinfrastruktur wird durch Messung oder Berechnung der typische und maximale Stromverbrauch des Gebäudes festgestellt.

Teilweise sind die Reserven in der Anschlussleistung des Gebäudes knapp bemessen und schon mit wenigen Ladestationen ausgereizt. Nicht immer kann der Netzanschluss ohne Zusatzarbeiten verstärkt werden.

Die gute Nachricht: Durch die Verwendung eines Lastmanagementsystems lassen sich die Kosten für Arbeiten am Netzanschluss oft vermeiden.

Gut geplante Lastmanagementsysteme sorgen dafür, dass Sie Ihre Elektrofahrzeuge laden können, ohne Ihren Netzanschluss zu überlasten.

Die wichtigsten Varianten des Lastmanagements werden hier erklärt: Zum Artikel Lastmanagement

Ladestrategien für Ihren Elektro-Fuhrpark

Wie die Planung eines Lastmanagements trägt auch die Entwicklung einer durchdachten Ladestrategie zur bestmöglichen Nutzung von Elektrofahrzeugen bei. Es gibt verschiedene Ansätze um das Laden von Elektrofahrzeugen so preisgünstig wie möglich zu gestalten:

Eigenverbrauchsoptimiertes Laden

Bei eigener Stromerzeugung zum Beispiel durch Photovoltaik muss der eingespeiste Strom oft für einen Bruchteil des regulären Strompreises verkauft werden.

Daher ist es sinnvoll so viel Strom wie möglich selbst zu verbrauchen. Im Idealfall wird so das Elektroauto in Zeiten mit hoher Selbsterzeugung (z.B. tagsüber bei Photovoltaikerzeugung) geladen.

Oft ist aber ein Elektrofahrzeug tagsüber unterwegs, eine interessante Erweiterung ist die Installation eines stationären Batteriespeichers. So kann Ihr Gebäude besser mit eigenerzeugtem Strom zu versorgen und das Elektrofahrzeug über den Stationärspeicher geladen werden.

Energiekostenminimales Laden

Hierbei wird auf günstigeren Strom zurückgegriffen und die Fahrzeuge bevorzugt in der günstigen Bezugszeit geladen.

Einige Möglichkeiten dafür sind:

  • Zeitgesteuert über Nachtstromtarife
  • Spezialtarife bei dem das Laden durch den Stromversorger unterbrochen werden kann
  • Anbindung an Stromversorger mit dynamischen Strompreisen. Je nach Netzauslastung und Nachfrage sind sogar negative Strompreise möglich.
  • Reduzierung der Ladeleistung in Spitzenlastzeiten bei Unternehmen mit „registrierender Leistungsmessung“ (RLM)
  • Sie erzeugen bereits Strom durch Photovoltaik?
  • Ihre Fahrzeugflotte parkt nachts immer auf dem Betriebsgelände?
  • Sie wollen Ihren Kunden eine Lademöglichkeit bieten?

Eine umfassende Beratung zur Ladeinfrastruktur hilft Ihnen neue Märkte zu erschließen, laufende Kosten zu reduzieren und schon jetzt für die Zukunft gerüstet zu sein.

Informieren Sie sich auch über elektrische Fahrzeuge in Ihrem Unternehmensfuhrpark, zu Fördermöglichkeiten bei der Installation von Ladeinfrastruktur und zur Umsetzung Ihrer Elektromobilitätsprojekte.

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